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Bundestagskandidat Lauinger informiert sich über Energiewende im Unstrut-Hainich-Kreis

Kirchheilingen

Dieter Lauinger, die Nummer zwei auf der Landesliste der Grünen, sieht in der konsequenten Förderung der erneuerbaren Energien einen wichtigen Baustein für die wirtschaftliche Zukunft Thüringens. Um dies in der Praxis zu verdeutlichen besuchte er am Freitag einen der leistungsstärksten Windparks von Thüringen in Kirchheilingen. Hier produzieren aktuell 26 Windenergieanlagen etwa 100 Millionen kWh sauberen Strom im Jahr, was ausreicht, um rund 30.000 Haushalte mit regenerativer Energie zu versorgen.


Dietmar Lafeld, Büroleiter Thüringen bei BOREAS, erläutert dem Bundestagskandidaten dabei das Konzept von BOREAS: „Wir erzeugen Strom zu stabilen Preisen dort, wo er auch verbraucht wird. Damit können wir die Abhängigkeit von Energieimporten verringern, Netzausbau minimieren und gleichzeitig die komplette Wertschöpfung der Stromerzeugung nach Thüringen holen. Das kann im Freistaat Thüringen eine zusätzliche Wertschöpfung von mehr als 300 Millionen Euro pro Jahr generieren.“


Sofern die Landesregierung konsequent die Energiewende im Freistaat umsetzt, könnten die erneuerbaren Energien zum Wirtschaftsmotor Nr. 1 werden. „Nach Berechnungen von BOREAS ist es bis ca. 2030 möglich, den Strombedarf Thüringens zu 100% aus erneuerbaren Energien zu decken“, so Lafeld weiter. Ein solcher Zubau und eine Konzentration auf regional erzeugten Strom haben starke positive Effekte auf die Kommunen und die Thüringer Wirtschaft. Steigende Gewerbesteuereinnahmen, neue Arbeitsplätze in allen Qualifikationsbereichen und eine erhebliche zusätzliche regionale Wertschöpfung, insbesondere in ländlichen Regionen, sind zu erwarten und die Verbraucher profitieren von langfristig stabilisierten Strompreisen.


Laut Lafeld verkauft BOREAS den in Kirchheilingen produzierten Strom für netto rund 9 ct pro Kilowattstunde an den regionalen Netzbetreiber während der Nordsee-Windstrom für einen Nettopreis zwischen 15 und 19 ct / kWh in die Netze eingespeist wird. „Damit ist die Windenergie an Land die preiswerteste Art aller regenerativen Energien und verursacht nur Kosten von ca. 0,22 ct / kWh an der EEG-Umlage“, erklärt Dietmar Lafeld. Gleichzeitig sinkt durch die ständig steigende Einspeisung erneuerbarer Energien in das Stromnetz seit Jahren der Strompreis an der Großhandelsbörse, wohingegen die Strompreise für Endverbraucher stetig steigen.


„Genau hier ist die Politik gefragt: Würden diese Preissenkungen der letzten Jahre durch die großen Stromkonzerne an die Endverbraucher weitergegeben werden, wäre der Strom knapp 4 ct / kWh günstiger und damit die EEG-Umlage nahezu vollständig ausgeglichen“, gibt der Büroleiter eine Aufgabe an den Bundestagskandidaten weiter.
„BOREAS will den stetig steigenden Energiepreisen entgegenwirken und bietet ab 2014 exklusiv für die Bürgerinnen und Bürger von Kirchheilingen die direkte Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien an, zu preiswerten Konditionen, die ca. 10% unter denen von konventionellen Anbietern liegen werden“, so Dietmar Lafeld.

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